Wundersleben

Wundersleben wurde 744 erstmals im Fuldaer Klosterverzeichnis erwähnt und Ende des 12. Jahrhunderts erschien in Urkunden eine Adelsfamilie, die sich nach dem Ort nannte. Eine einst wichtige Heer- und Handelsstraße führt durch Wundersleben, welche nahe der Ortschaft die Unstrut mit einer Holzbrücke überquerte. Die Haupterwerbszweige der Bevölkerung waren neben dem Ackerbau und der Viehzucht auch der Anbau von Wein, Öl- und Gewürzpflanzen sowie die Unstrutfischerei. Die Errichtung der Zuckerfabrik in Straußfurt 1871 bescherte auch den Wundersleber Bauern einen wirtschaftlichen Aufschwung durch Zuckerrübenanbau.

Sehenswert ist die Bonifatius Kirche, die 1449 erstmalig genannt wurde und deren heutiger Bau aus dem Jahre 1706 stammt.