Werningshausen

Reizvoll an einen kleinen Höhenzug gelegen, und sich somit von der Ebene abhebend, liegt das Kloster „St. Wigberti“. Es wird von Mönchen beider Konfessionen nach den Regeln des heiligen Benedikt betrieben. 1967 gründete sich die Sankt-Wigberti-Bruderschaft aus jungen Männern, die konkret den Weg der Nachfolge Jesu gehen wollten. Sie kamen 1973 nach Werningshausen, renovierten die Kirche, das Pfarrhaus und weitere 20 Kirchen. 1987 wurden durch die ev.-luth. Landeskirche Thüringen die Ordensgemeinschaft sowie die Regel, die sich an der Benediktsregel orientiert, approbiert. In den Jahren 1999–2001 wurde der Klausurbereich um einen Anbau erweitert, in dem sich auch eine kleine Kapelle befindet. Neben dem benediktinischen Grundsatz »Ora et labora« liegt der Ordensgemeinschaft St. Wigberti (OSW) vor allem die Ökumene am Herzen, besonders im Hinblick auf die Feier der Gemeindegottesdienste (Messen). Im Orden leben sowohl evangelische als auch katholische Brüder. Gemäß der monastischen Tradition ruht das Leben der Brüder auf den drei Säulen der Evangelischen Räte (Armut, Keuschheit, Gehorsam). Das Kloster pflegt eine enge Anbindung an die Kirchengemeinde. (Für weitere Informationen: www.wigberti.de)

Sehenswürdigkeiten in Werningshausen sind die Marienkapelle, die liebevoll restaurierte St. Wigberti Kirche mit einem idyllischen Kirchpark und die Klosteranlage.

 

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