Memleben

Memleben wird heute unweigerlich mit dem berühmten Kloster in Verbindung gebracht, wurde aber schon 780 urkundlich erwähnt. Die Bedeutung Memlebens stieg in der Regierungszeit des sächsischen Königs Heinrich I., der wahrscheinlich 1936 in Memleben verstarb. Otto II. stiftete zu Ehren seines Vaters 979 ein Benediktinerkloster, das heute als Kloster Memleben bekannt. Otto III. bescherte Memleben seine Blütezeit, wobei diese unter dessen Nachfolger Heinrich II 1015 endete. Das Kloster wurde dann dem Kloster Hersfeld unterstellt. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs gehörten nach Schenkung die Güter der Landesschule Pforta. Memleben war geprägt von mehreren Zerstörungen, Plünderungen und Herrscherwechseln. Mit der Gründung der Straße der Romanik begann die Rettung des Klosters Memleben. Seit 2009 ist die Gemeinde Kaiserpfalz und eingegliedert in die Verbandsgemeinde an der Finne.