Leubingen

Die Gemeinde Leubingen wurde durch die Archäologie weltberühmt. Das zwischen Leubingen und Stödten liegende Hügelgrab (ca. 2 km in Richtung Stödten) aus der frühen Bronzezeit, welches 1877 gefunden und geöffnet wurde, enthielt unter einer gewölbeartig gesetzten Steinpackung eine Totenhütte, ein Grabhaus aus perfekt verbundenen Eichenbohlen, deren Zwischenräume mit Gips verschmiert waren. Darin lagen zwei Skelette (ein Mann und ein Kind) und viele kostbare Beigaben in Form von Goldschmuck, wie Armreifen, Ringe, Nadeln, Spiralen und Bronzedolchen. Das Grab wurde im Museum für Ur- und Frühgeschichte in Weimar nachgebaut und birgt auch heute noch viele Geheimnisse.

Eine Nachbildung des Fürstengrabes mit Repliken der Grabbeigaben kann in der Heimatstube Leubingen (www.heimatfreundeleubingen.de) besichtigt werden. Neben fundiertem Wissen über das Hügelgrab sowie die Ereignisse und Geschehnisse beim Bronzeschmieden gibt es in der Heimatstube noch einiges mehr zu erfahren und zu entdecken. Auf 200 m² Präsentations- und Ausstellungsfläche werden fast 5.000 historische Exponate aus dem Leben auf dem Land ausgestellt. Eine Führung durch die Räumlichkeiten der Heimatstube ist nach vorheriger Anmeldung möglich.