Lauschpunkte am Unstrutradweg

Am Unstrutradweg gibt’s was zu lauschen 

Neues Angebot erklärt Sehenswürdigkeiten und Naturwunder am Wegesrand auf sehr persönliche Art! 

 Naumburg, 27.04.2022 (Unstrutradweg e.V.) 

Wer den Unstrutradweg befährt, hat von der Quelle im thüringischen Kefferhausen bis zur Mündung in die Saale im Blütengrund bei Naumburg etwa 190 Kilometer vor sich. Ab sofort wird eine Befahrung noch spannender, denn Neugierige können sich nun jederzeit etwas zu interessanten Orten am Radweg erzählen lassen. Dafür wurden gemeinsam mit regionalen Ortskundigen Lauschpunkte erarbeitet, die über das Mobiltelefon abgespielt werden. So wird der Unstrutradweg zum Hörerlebnis!  

Dank einer Förderung des Thüringer Landesamtes für Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TLLLR) und des LEADER-Kooperationsprojektes „Touristische Inwertsetzung des Unstrutradweg“ der Regionalen Aktionsgruppe LEADER „RAG Sömmerda-Erfurt e.V.“ sind entlang des Unstrutradweg 22 sogenannte Lauschpunkte entstanden. Immer wieder wird der Blick auf interessante Details gelenkt und spannendes Wissen vermittelt – zu Sehenswürdigkeiten, Naturschutzgebieten, dem Saale-Unstrut-Wein und vielem mehr. Das Besondere daran ist, dass Kennerinnen und Kenner der Region selbst etwas erzählen  – ein ganz individueller und persönlicher Einblick ist auf diese Weise möglich. 

Dr. Matthias Henniger vom Geo-Naturpark Saale-Unstrut-Triasland kommt hierbei genauso zu Wort wie Sandra Polomski-Woithon vom Weinbauverband Saale-Unstrut, Bettina Pfaff vom Besucherzentrum Arche Nebra, die Leiterin des Museums Kloster und Kaiserpfalz Memleben Andrea Knopik, die ehemalige Stadtführerin aus Naumburg Monika Elstner, Dr. Dörfler von der Stadt Sömmerda und Bruder Klaus vom Kloster Werningshausen. 

Wie funktionieren die Lauschpunkte? 

Die Ansteuerung der Hörstationen ist über die “Lauschtour-App” möglich. Sie kann für Android und iOS kostenfrei heruntergeladen werden. Anschließend startet man in der App die Tour „Lauschpunkte am Unstrut-Radweg“ und schon kann es losgehen. 

Durch GPS-Nutzung lösen die Lauschpunkte unterwegs automatisch aus und man muss das Handy nicht aus der Tasche holen. Vor der Nutzung sollte dafür die Standorterkennung bzw. die Ortungsdienste auf dem Smartphone aktiviert sein. 

Um möglichst viele Radbegeisterte auf das neue Angebot aufmerksam zu machen, liegen an den Tourist-Informationen Infopostkarten aus. Auch über die Website www.radweg-unstrut.de und über Social Media wird darüber informiert.  

Seitenumbruch 

Hintergrund Unstrutradweg 

Der Unstrut-Radweg ist besonders bei Familien und Tourenradlern beliebt. Er passiert reizvolle Dörfer und Städte, wie z.B. Dingelstädt, Mühlhausen, Bad Langensalza, Sömmerda, Heldrungen, Artern, Roßleben, Nebra, Laucha sowie Freyburg (Unstrut) und führt durch das Reisersche Tal, das Naturschutzgebiet Unstruttal, die Thüringer Pforte und den Naturpark Saale-Unstrut-Triasland. Auch der Nationalpark Hainich ist nicht weit entfernt.  

Entlang des Weges liegen alte Burgen, bedeutende Klöster und Kirchen, schöne Parks, Wassermühlen und historische Museen. Die typisch thüringischen Städte Mühlhausen mit seiner historischen Altstadt und dem Mühlhäuser Pflaumenmus, die Kur- und Rosenstadt Bad Langensalza und Sömmerda, bekannte Industriestadt, machen den Radweg unverkennbar. Das Schloss Gebesee, die Wasserburg Heldrungen, die Modellbahnanlage Wiehe oder die Arche Nebra, um nur einige der Attraktionen zu nennen – warten darauf er“fahren“ zu werden. Richtung Naumburg radeln Sie durch das nördlichste deutsche Qualitätsweinanbaugebiet Saale-Unstrut vorbei an spektakulären Weinbergshängen und der Rotkäppchen Sektkellerei, bis zum Naumburger Blütengrund und enden an der UNESCO-Welterbestätte Naumburger Dom.