Kloster Kerbscher Berg

Schon vor 800 soll die erste Kirche auf dem Kerbschen Berg gestanden haben, die den hl. Martin geweiht war, was einen Anhaltspunkt auf ihr hohes Alter gibt. In früheren Zeiten soll sich hier eine Wallburg befunden haben. 1862 begründeten Franziskaner hier eine Niederlassung und begannen 1864 unter der Leitung von Paschalis Gratze mit der Errichtung des Klostergebäudes. Um das Kloster herum führt ein Freikreuzweg, der in den Jahren 1752 -1764 errichtet wurde. Besonders sehenswert im Inneren der Klosterkirche (1889/1890) ist die Beweinung Christi und die Darstellung der vierzehn Nothelfer. Seit 1961 findet hier alljährlich die weithin belkannte Frauenwallfahrt des Bistums Erfurt statt. Der Kerbsche Berg hatte eine besondere Bedeutung von 1966 bis zum Jahre 1991 als Noviziatskloster für die Ordensgemeinschaft der Franziskaner. Heute befindet sich im ehemaligen Klostergebäude eine Familienbegegnungsstätte. Das Kloster und das Kircheninnere wurden umfangreich saniert. Einen Besuch der Klosterkirche sollte man nicht versäumen.