Gorsleben

In der zur Verbandgemeinde An der Schmücke gehörenden Gemeinde mündet die Lossa in die liebliche Unstrut. In Gorsleben, das 772 erstmals urkundlich Erwähnung findet, gab es im Mittelalter ein Zisterzienser-Nonnenkloster.

Die Kirche dieses Kloster ist bis heute als Dorfkirche St. Bonifatius bekannt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Gorsleben nahezu vollständig zerstört. Wirtschaftszweige der Gemeinde waren die Land- und Viehwirtschaft sowie der Weinanbau. Von 1816 bis 1944 war Gorsleben teil des Landkreises Eckartsberga in der Provinz Sachsen. Weil Gorsleben im April 1945 tagelang zwischen Verteidigungsstellen der Wehrmacht und US-amerikanischen Truppen lag, wurde der Ort stark beschossen und beschädigt. Nach Kriegsende wurde der Ort durch sowjetische Truppen besetzt und fiel dann bis zur Wende an die DDR.