Friederikenschlösschen Bad Langensalza

Der Name dieses Schlösschens stammt von der Herzoginwitwe Friederike von Sachsen-Weißenfels (1715 – 1775), die von 1746 bis zu Ihrem Tod in Bad Langensalza residierte. Sie ließ das Schlösschen zusammen mit den beiden benachbarten Kavaliershäuschen als Sommerresidenz in den Jahren 1749 – 1751 erbauen. Verheiratet war Friederike mit dem Herzog Johann Adolph II. von Sachsen-Weißenfels. Diese Verbindung wird in einem Wappen in einer Kartusche über Eingangstür für die Besucher sichtbar. Der Schlosspark wurde im barocken Stil erbaut. Seit März 2008 ist im ehemaligen Wagen- und Stallhaus an der Nordseite des Gartens die historische Schaudruckerei der Stadt. Im hinteren Garten sprudelt aus einem Bronzebecken in der Nähe des historischen Gartenpavillons Schwefelwasser. Dieses wird seit 1912 als Heilwasser in der Bad Langensalza verwendet.