Dingelstädt

Dingelstädt ist einer der ältesten Orte des Eichsfeldes, seine erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 817. Erst 1859 erhebt eine preußische Kabinettsordre den Marktflecken zur Stadt. Den Grund dafür lieferte insbesondere der wirtschaftliche Aufschwung Dingelstädt.  Mit der wirtschaftlichen Entwicklung ging auch eine rege Bautätigkeit einher, die sich bis heute im Stadtbild bemerkbar macht. Neben […]

Helmsdorf

Helmsdorf im oberen Unstruttal gelegen, wurde erstmalig im Jahre 1158 urkundlich erwähnt und gehört damit zu den ältesten Orten des Eichsfeldes. Eine Pfarrkirche wird in Helmsdorf bereits im Jahre 1283 urkundlich erwähnt, die dem Hl. Petrus geweiht war. Die heutige Pfarrkirche St. Peter und Paul wurde im Jahr 1708 fertiggestellt. Die Kirche birgt in sich […]

Dachrieden

Die aus dem 16. Jahrhundert stammende Dorfkirche St. Nicolai befindet sich entlang des Pilgerwegs Loccum – Volkenroda. Erste urkundliche Erwähnungen findet Dachrieden in den Jahren 866 – 900. Jahrhundertelang gehörte Dachrieden zur Stadt Mühlhausen, bevor der Ort im September 1995 mit weiteren Gemeinden die Gemeinde Unstruttal bildete. Weiterhin war Dachrieden im Jahr 1626 ein Schauplatz […]

Reiser

Im Jahr 1292 findet Reiser seine erste urkundliche Erwähnung und war später lange Zeit der Freien Reichsstadt Mühlhausen angehörig. 1802 wurde der Ort von Preußen annektiert. Mit wenigen Ausnahmen gehörte Reiser bis zum Ende des Zeiten Weltkriegs zu Preußen. 1995 gründete Reiser mit weiteren umliegenden Orten die Gemeinde Unstruttal, zu der Reiser bis heute angehört. […]

Mühlhausen

Sein reiches historisches Erbe macht Mühlhausen bekannt. Hier wirkten Johann Sebastian Bach und Thomas Müntzer. Bis heute sind viele der geschichtsträchtigen Bauwerke wie die Marienkirche und die Stadtmauer erhalten geblieben. Ein weiterer berühmter Sohn der Stadt ist Johann August Röbling, der in Mühlhausen geboren wurde und später die New Yorker Brooklyn Bridge konstruierte. Seit 2016 […]

Altengottern

Altengottern blickt auf eine 1000-jährige Geschichte mit ruhiger Lage an der Unstrut zurück. Bekannt ist Altengottern vor allem für den Ton am Roten Berg, der im Nachbarort Großengottern in einem Ziegelwerk belgischer Besitzer zu Ziegeln verarbeitet wird. Das Wahrzeichen des Ortes ist der Lindenbaum auf dem Roten Berg. Von hier aus kann man bei gutem […]

Bad Langensalza

Bad Langensalza besticht mit einem schönen Stadtbild mit Fachwerkhäusern, zehn blühenden Parks und Gärten sowie mit Thermalwasser der Friederiken Therme. Das Kleinod gilt als blühendste Stadt Europas, in welcher Schausteller im Sommer zum Mittelalterstadtfest zusammenfinden. 2011 gewann Bad Langensalza im internationalen Wettbewerb „Entente Flroale Europe“ den Titel der blühendsten Stadt Europas. Dazu ist Bad Langensalz […]

Gebesee

Im 8. Jahrhundert gehörte der Ort Gebesee zum Besitztum der Benediktinerabtei Hersfeld und im 17. Jahrhundert wurden ihm die Stadtrechte verliehen. Das gleichnamige Schloss, das einst ein karolinischer Königshof war, wurde um 1740 errichtet und geht auf ein Rittergut zurück. Von 1923 bis 1952 wurde hier ein Internat in der Tradition der klassischen Reformpädagogik geführt. […]

Ringleben

Der Ort Ringleben wurde erstmals 786 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Hersfeld erwähnt. Die Übergabe des Ortes einschließlich der Gerichtsbarkeit an das Kartäuserkloster in Erfurt wurde durch den Landgrafen Friedrich von Thüringen 1433 vollzogen. 1640 waren als Kriegsfolgen von 75 Häusern über die Hälfte zerstört, von 454 Einwohnern waren nur noch 27 im Ort […]

Haßleben

Bekannt ist der Ort durch die in den 1920er Jahren entdeckte archäologische Fundstelle des „Fürstinnengrabes von Haßleben“. In einer 3 Meter tiefen Grabgrube wurden die Gebeine einer dreißig bis vierzig Jahre alten Frau aus dem 4. Jahrhundert bestattet, wegen überaus reicher Grabbeigaben deutet man diese Person als Stammesfürstin. Der gesamte Fundkomplex, zu dem auch eine […]

Werningshausen

Reizvoll an einen kleinen Höhenzug gelegen, und sich somit von der Ebene abhebend, liegt das Kloster „St. Wigberti“. Es wird von Mönchen beider Konfessionen nach den Regeln des heiligen Benedikt betrieben. 1967 gründete sich die Sankt-Wigberti-Bruderschaft aus jungen Männern, die konkret den Weg der Nachfolge Jesu gehen wollten. Sie kamen 1973 nach Werningshausen, renovierten die […]

Wundersleben

Wundersleben wurde 744 erstmals im Fuldaer Klosterverzeichnis erwähnt und Ende des 12. Jahrhunderts erschien in Urkunden eine Adelsfamilie, die sich nach dem Ort nannte. Eine einst wichtige Heer- und Handelsstraße führt durch Wundersleben, welche nahe der Ortschaft die Unstrut mit einer Holzbrücke überquerte. Die Haupterwerbszweige der Bevölkerung waren neben dem Ackerbau und der Viehzucht auch […]

Sömmerda

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Sömmerda im Jahre 876 im Zehntverzeichnis des Klosters Fulda. Sömmerda besitzt eine historische Stadtmauer, deren Grundstein im 16. Jahrhundert gelegt wurde, und die mit ihren sechs Wehrtürmen und dem Wahrzeichen der Stadt – dem Erfurter Tor (1395) gut erhalten ist. Den Mittelpunkt der Stadt bildet der Markt mit dem Rathaus. Dieses […]

Leubingen

Die Gemeinde Leubingen wurde durch die Archäologie weltberühmt. Das zwischen Leubingen und Stödten liegende Hügelgrab (ca. 2 km in Richtung Stödten) aus der frühen Bronzezeit, welches 1877 gefunden und geöffnet wurde, enthielt unter einer gewölbeartig gesetzten Steinpackung eine Totenhütte, ein Grabhaus aus perfekt verbundenen Eichenbohlen, deren Zwischenräume mit Gips verschmiert waren. Darin lagen zwei Skelette […]

Griefstedt

Griefstedt wurde 786 im Hersfelder Güterverzeichnis erstmals erwähnt. Die alte, nach St. Martin benannte Dorfkirche brannte 1939 aus und verlor ihren Turm. 1955 konnte sie nach dem Neuaufbau turmlos wieder geweiht werden. Das Kirchenschiff besteht in seinen Grundmauern heute noch so wie vor dem Brand. Die Glocke im separat stehenden Glockenstuhl wurde in Apolda gegossen.

Büchel

Büchel wurde erstmals im 8. Jahrhundert im Hersfelder Güterverzeichnis erwähnt. Nennenswert ist die Kirche St. Ulrich, die 1835-1837 erbaut wurde, nachdem die am Friedhof befindliche Vorgängerkirche nach einem Blitzeinschlag 1833 abgebrannt war. Das Besondere an dieser Kirche ist, dass sie auf starken Pfählen gebaut worden ist, die wegen des sumpfigen Bodens tief in den Untergrund […]

OT Oldisleben der Stadt “An der Schmücke”

Die Stadt Oldisleben liegt an der Unstrut, am Unstrutradweg und ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft an der Schmücke. Noch immer sind Flach- und Hügelgräber sowie Höhensiedlungen bei Oldisleben sichtbar und deuten auf Siedlungen bereits aus der Stein- und Bronzezeit hin, auch wenn die erste urkundliche Erwähnung erst aus dem Jahr 1089 stammt. Um die Verkehrswege an […]

OT Heldrungen der Stadt “An der Schmücke”

Die Stadt Heldrungen mit der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 777 ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft An der Schmücke. Die Festung mit Wassergraben und vier Bastionen dominiert das Stadtbild. Während des Bauernkriegs wurde 1525 Thomas Müntzer in Heldrungen inhaftiert, wo er vor seiner Hinrichtung die letzten Schriften verfasste. Im August 1530 verlieh Karl V. Heldrungen das […]

Artern

Aus dem beschaulichen Dorf Artern aus dem 9. Jahrhundert an der Unstrut stammen Goethes Vorfahren väterlicherseits, was es vor allem bekannt macht. Die Wasserburg Artern aus dem 10. Jahrhundert diente zur Sicherung des Unstrutübergangs zur Thüringer Pforte in Richtung Schmücke und Sangerhausen. Im Jahr 1200 wurde die Marienkirche und 1250 die Veitskirche erbaut. 1323 erhielt […]

Roßleben

Die erste urkundliche Erwähnung findet Roßleben zwischen 881 und 899. Im Jahr 1140 wurde das Augustiner-Mönchskloster und die Andreaskirche durch den Graf Ludwig von Wippra und seine Frau Mathilda gestiftet. 1250 wurde das Kloster in ein Zisterzienserkloster umgewandelt. Die Grafen von Roßleben fanden nach den Thüringer Grafenkriegen von 1342 bis 1345 keine weitere Erwähnung mehr […]

Wiehe

Die erste urkundliche Erwähnung von Wiehe geht auf das Jahr 933 zurück. Hierin wird auch ein Kloster genannt. Unter König Heinrich I. wurde Wiehe Reichsburg und wurde 998 dem Kloster Memleben zugesprochen. In der Schenkungsurkunde ist auch vom Weinbau in Wiehe die Rede. Zur damaligen Zeit gehörten zur Grafschaft Wiehe die Stadt selbst, zwanzig Dörfer, […]

Memleben

Memleben wird heute unweigerlich mit dem berühmten Kloster in Verbindung gebracht, wurde aber schon 780 urkundlich erwähnt. Die Bedeutung Memlebens stieg in der Regierungszeit des sächsischen Königs Heinrich I., der wahrscheinlich 1936 in Memleben verstarb. Otto II. stiftete zu Ehren seines Vaters 979 ein Benediktinerkloster, das heute als Kloster Memleben bekannt. Otto III. bescherte Memleben […]

Nebra

Nebra wird unweigerlich mit der Himmelsscheibe von Nebra in Verbindung gebracht – dem ältesten Abbild des Universums der Menschheitsgeschichte, festgehalten auf einer Bronzescheibe. Sie wurde im Juli 1999 mit einem Bronzeschatz auf dem Mittelberg gefunden. Es wird davon ausgegangen, dass die Himmelsscheibe schon im 1600 v. Chr. Vergraben wurde, aber bereits zwischen 2100 und 1700 […]

Burgscheidungen

Burgscheidungen macht vor allem durch sein Schloss und den imposanten, barocken Schlossgarten von sich reden, aber auch die Weinstraße Saale-Unstrut verläuft durch den Ort an der Unstrut. Die Besiedlung des Ortes begann dabei bereits vor mehr als 6.000 Jahren. Auf dem heutigen Schloss hatten bis ins Jahr 531 vermutlich die Thüringenkönige ihren Sitz. Die Iringsage […]

Karsdorf

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes geht auf das Jahr 881 zurück und liegt an der alten Franken-, Wein- und Kupferstraße. Der Ortsname selbst geht auf den damals in Franken weit verbreiteten Namen „Karl“ zurück. Zur Unstrut entstand schon früh eine Burg auf der „Hohen Gräte“. Seit 1469 war das Amtsdorf Karsdorf durch Herzig Wilhelm […]

Laucha

Ehemals an der alten Heerstraße Langensalza-Freyburg-Merseburg gelegene Straßendorf Laucha ist vor allem für sein Glockenmuseum bekannt. Erstmals erwähnt wird Laucha 926. Seinerzeit war Laucha sehr reich, wurde aber oft geplündert und niedergebrannt. Auch fiel Laucha kriegen und Naturkatastrophen zum Opfer, erholte sich wirtschaftlich aber immer wieder. Das Rittergeschlecht, die Edlen von Laucha, benannten sich nach […]

Freyburg

In Freyburg hat der Weinanbau seine Spuren tief in die Landschaft und in die Herzen der Bewohner gegraben. In einer Idylle aus sanften Hügeln, Wäldern, Wiesen und Auen liegt die romantische Jahn-, Wein- und Sektstadt. In einer Region, die geprägt ist von den Terrassen der Weinberge. Der Freyburger Schweigenberg mit seinem Ensemble aus Trockenmauern, Treppen […]

Großjena

Wer den Weinberg des Künstlers Max Klinger, das „Steinerne Album“ im Weinberg oder den Zusammenfluss von Saale und Unstrut im Blütengrund besuchen möchte, sollte nach Großjena reisen. Der Ort wurde im Jahr 1002 erstmals erwähnt und ist heute in die Stadt Naumburg eingemeindet. Damals befand sich eine Burg der Ekkehardiner in Großjena. Nach dem Tod […]

Naumburg

Erleben Sie Weltkultur in Naumburg. Die fast 1000-jährige Stadt entführt Sie in längst vergangen Zeiten bis tief in die Zeit des Mittelalters. Einzigartig in Deutschland ist der bis heute fast unversehrt erhaltenen Stadtgrundriss mit Bürgerstadt und Domfreiheit. Beide Ansiedlungen weltlicher und geistiger Macht entwickelten sich mit deutlicher territorialer Trennung voneinander. Kunstdenkmäler der Romanik und Gotik, […]