Dingelstädt

Dingelstädt ist einer der ältesten Orte des Eichsfeldes, seine erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 817. Erst 1859 erhebt eine preußische Kabinettsordre den Marktflecken zur Stadt. Den Grund dafür lieferte insbesondere der wirtschaftliche Aufschwung Dingelstädt.  Mit der wirtschaftlichen Entwicklung ging auch eine rege Bautätigkeit einher, die sich bis heute im Stadtbild bemerkbar macht. Neben […]

Helmsdorf

Helmsdorf im oberen Unstruttal gelegen, wurde erstmalig im Jahre 1158 urkundlich erwähnt und gehört damit zu den ältesten Orten des Eichsfeldes. Eine Pfarrkirche wird in Helmsdorf bereits im Jahre 1283 urkundlich erwähnt, die dem Hl. Petrus geweiht war. Die heutige Pfarrkirche St. Peter und Paul wurde im Jahr 1708 fertiggestellt. Die Kirche birgt in sich […]

Dachrieden

Die aus dem 16. Jahrhundert stammende Dorfkirche St. Nicolai befindet sich entlang des Pilgerwegs Loccum – Volkenroda. Erste urkundliche Erwähnungen findet Dachrieden in den Jahren 866 – 900. Jahrhundertelang gehörte Dachrieden zur Stadt Mühlhausen, bevor der Ort im September 1995 mit weiteren Gemeinden die Gemeinde Unstruttal bildete. Weiterhin war Dachrieden im Jahr 1626 ein Schauplatz […]

Reiser

Im Jahr 1292 findet Reiser seine erste urkundliche Erwähnung und war später lange Zeit der Freien Reichsstadt Mühlhausen angehörig. 1802 wurde der Ort von Preußen annektiert. Mit wenigen Ausnahmen gehörte Reiser bis zum Ende des Zeiten Weltkriegs zu Preußen. 1995 gründete Reiser mit weiteren umliegenden Orten die Gemeinde Unstruttal, zu der Reiser bis heute angehört. […]

Mühlhausen

Sein reiches historisches Erbe macht Mühlhausen bekannt. Hier wirkten Johann Sebastian Bach und Thomas Müntzer. Bis heute sind viele der geschichtsträchtigen Bauwerke wie die Marienkirche und die Stadtmauer erhalten geblieben. Ein weiterer berühmter Sohn der Stadt ist Johann August Röbling, der in Mühlhausen geboren wurde und später die New Yorker Brooklyn Bridge konstruierte. Seit 2016 […]

Altengottern

Altengottern blickt auf eine 1000-jährige Geschichte mit ruhiger Lage an der Unstrut zurück. Bekannt ist Altengottern vor allem für den Ton am Roten Berg, der im Nachbarort Großengottern in einem Ziegelwerk belgischer Besitzer zu Ziegeln verarbeitet wird. Das Wahrzeichen des Ortes ist der Lindenbaum auf dem Roten Berg. Von hier aus kann man bei gutem […]

Bad Langensalza

Bad Langensalza besticht mit einem schönen Stadtbild mit Fachwerkhäusern, zehn blühenden Parks und Gärten sowie mit Thermalwasser der Friederiken Therme. Das Kleinod gilt als blühendste Stadt Europas, in welcher Schausteller im Sommer zum Mittelalterstadtfest zusammenfinden. 2011 gewann Bad Langensalza im internationalen Wettbewerb „Entente Flroale Europe“ den Titel der blühendsten Stadt Europas. Dazu ist Bad Langensalz […]

Gebesee

Im 8. Jahrhundert gehörte der Ort Gebesee zum Besitztum der Benediktinerabtei Hersfeld und im 17. Jahrhundert wurden ihm die Stadtrechte verliehen. Das gleichnamige Schloss, das einst ein karolinischer Königshof war, wurde um 1740 errichtet und geht auf ein Rittergut zurück. Von 1923 bis 1952 wurde hier ein Internat in der Tradition der klassischen Reformpädagogik geführt. […]

Ringleben

Der Ort Ringleben wurde erstmals 786 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Hersfeld erwähnt. Die Übergabe des Ortes einschließlich der Gerichtsbarkeit an das Kartäuserkloster in Erfurt wurde durch den Landgrafen Friedrich von Thüringen 1433 vollzogen. 1640 waren als Kriegsfolgen von 75 Häusern über die Hälfte zerstört, von 454 Einwohnern waren nur noch 27 im Ort […]

Haßleben

Bekannt ist der Ort durch die in den 1920er Jahren entdeckte archäologische Fundstelle des „Fürstinnengrabes von Haßleben“. In einer 3 Meter tiefen Grabgrube wurden die Gebeine einer dreißig bis vierzig Jahre alten Frau aus dem 4. Jahrhundert bestattet, wegen überaus reicher Grabbeigaben deutet man diese Person als Stammesfürstin. Der gesamte Fundkomplex, zu dem auch eine […]

Werningshausen

Reizvoll an einen kleinen Höhenzug gelegen, und sich somit von der Ebene abhebend, liegt das Kloster „St. Wigberti“. Es wird von Mönchen beider Konfessionen nach den Regeln des heiligen Benedikt betrieben. 1967 gründete sich die Sankt-Wigberti-Bruderschaft aus jungen Männern, die konkret den Weg der Nachfolge Jesu gehen wollten. Sie kamen 1973 nach Werningshausen, renovierten die […]

Wundersleben

Wundersleben wurde 744 erstmals im Fuldaer Klosterverzeichnis erwähnt und Ende des 12. Jahrhunderts erschien in Urkunden eine Adelsfamilie, die sich nach dem Ort nannte. Eine einst wichtige Heer- und Handelsstraße führt durch Wundersleben, welche nahe der Ortschaft die Unstrut mit einer Holzbrücke überquerte. Die Haupterwerbszweige der Bevölkerung waren neben dem Ackerbau und der Viehzucht auch […]

Sömmerda

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Sömmerda im Jahre 876 im Zehntverzeichnis des Klosters Fulda. Sömmerda besitzt eine historische Stadtmauer, deren Grundstein im 16. Jahrhundert gelegt wurde, und die mit ihren sechs Wehrtürmen und dem Wahrzeichen der Stadt – dem Erfurter Tor (1395) gut erhalten ist. Den Mittelpunkt der Stadt bildet der Markt mit dem Rathaus. Dieses […]

Leubingen

Die Gemeinde Leubingen wurde durch die Archäologie weltberühmt. Das zwischen Leubingen und Stödten liegende Hügelgrab (ca. 2 km in Richtung Stödten) aus der frühen Bronzezeit, welches 1877 gefunden und geöffnet wurde, enthielt unter einer gewölbeartig gesetzten Steinpackung eine Totenhütte, ein Grabhaus aus perfekt verbundenen Eichenbohlen, deren Zwischenräume mit Gips verschmiert waren. Darin lagen zwei Skelette […]

Griefstedt

Griefstedt wurde 786 im Hersfelder Güterverzeichnis erstmals erwähnt. Die alte, nach St. Martin benannte Dorfkirche brannte 1939 aus und verlor ihren Turm. 1955 konnte sie nach dem Neuaufbau turmlos wieder geweiht werden. Das Kirchenschiff besteht in seinen Grundmauern heute noch so wie vor dem Brand. Die Glocke im separat stehenden Glockenstuhl wurde in Apolda gegossen.

Büchel

Büchel wurde erstmals im 8. Jahrhundert im Hersfelder Güterverzeichnis erwähnt. Nennenswert ist die Kirche St. Ulrich, die 1835-1837 erbaut wurde, nachdem die am Friedhof befindliche Vorgängerkirche nach einem Blitzeinschlag 1833 abgebrannt war. Das Besondere an dieser Kirche ist, dass sie auf starken Pfählen gebaut worden ist, die wegen des sumpfigen Bodens tief in den Untergrund […]

OT Oldisleben der Stadt “An der Schmücke”

Die Stadt Oldisleben liegt an der Unstrut, am Unstrutradweg und ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft an der Schmücke. Noch immer sind Flach- und Hügelgräber sowie Höhensiedlungen bei Oldisleben sichtbar und deuten auf Siedlungen bereits aus der Stein- und Bronzezeit hin, auch wenn die erste urkundliche Erwähnung erst aus dem Jahr 1089 stammt. Um die Verkehrswege an […]

OT Heldrungen der Stadt “An der Schmücke”

Die Stadt Heldrungen mit der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 777 ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft An der Schmücke. Die Festung mit Wassergraben und vier Bastionen dominiert das Stadtbild. Während des Bauernkriegs wurde 1525 Thomas Müntzer in Heldrungen inhaftiert, wo er vor seiner Hinrichtung die letzten Schriften verfasste. Im August 1530 verlieh Karl V. Heldrungen das […]

Artern

Aus dem beschaulichen Dorf Artern aus dem 9. Jahrhundert an der Unstrut stammen Goethes Vorfahren väterlicherseits, was es vor allem bekannt macht. Die Wasserburg Artern aus dem 10. Jahrhundert diente zur Sicherung des Unstrutübergangs zur Thüringer Pforte in Richtung Schmücke und Sangerhausen. Im Jahr 1200 wurde die Marienkirche und 1250 die Veitskirche erbaut. 1323 erhielt […]

Roßleben

Die erste urkundliche Erwähnung findet Roßleben zwischen 881 und 899. Im Jahr 1140 wurde das Augustiner-Mönchskloster und die Andreaskirche durch den Graf Ludwig von Wippra und seine Frau Mathilda gestiftet. 1250 wurde das Kloster in ein Zisterzienserkloster umgewandelt. Die Grafen von Roßleben fanden nach den Thüringer Grafenkriegen von 1342 bis 1345 keine weitere Erwähnung mehr […]

Wiehe

Die erste urkundliche Erwähnung von Wiehe geht auf das Jahr 933 zurück. Hierin wird auch ein Kloster genannt. Unter König Heinrich I. wurde Wiehe Reichsburg und wurde 998 dem Kloster Memleben zugesprochen. In der Schenkungsurkunde ist auch vom Weinbau in Wiehe die Rede. Zur damaligen Zeit gehörten zur Grafschaft Wiehe die Stadt selbst, zwanzig Dörfer, […]

Memleben

Memleben wird heute unweigerlich mit dem berühmten Kloster in Verbindung gebracht, wurde aber schon 780 urkundlich erwähnt. Die Bedeutung Memlebens stieg in der Regierungszeit des sächsischen Königs Heinrich I., der wahrscheinlich 1936 in Memleben verstarb. Otto II. stiftete zu Ehren seines Vaters 979 ein Benediktinerkloster, das heute als Kloster Memleben bekannt. Otto III. bescherte Memleben […]

Nebra

Nebra wird unweigerlich mit der Himmelsscheibe von Nebra in Verbindung gebracht – dem ältesten Abbild des Universums der Menschheitsgeschichte, festgehalten auf einer Bronzescheibe. Sie wurde im Juli 1999 mit einem Bronzeschatz auf dem Mittelberg gefunden. Es wird davon ausgegangen, dass die Himmelsscheibe schon im 1600 v. Chr. Vergraben wurde, aber bereits zwischen 2100 und 1700 […]

Burgscheidungen

Burgscheidungen macht vor allem durch sein Schloss und den imposanten, barocken Schlossgarten von sich reden, aber auch die Weinstraße Saale-Unstrut verläuft durch den Ort an der Unstrut. Die Besiedlung des Ortes begann dabei bereits vor mehr als 6.000 Jahren. Auf dem heutigen Schloss hatten bis ins Jahr 531 vermutlich die Thüringenkönige ihren Sitz. Die Iringsage […]

Karsdorf

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes geht auf das Jahr 881 zurück und liegt an der alten Franken-, Wein- und Kupferstraße. Der Ortsname selbst geht auf den damals in Franken weit verbreiteten Namen „Karl“ zurück. Zur Unstrut entstand schon früh eine Burg auf der „Hohen Gräte“. Seit 1469 war das Amtsdorf Karsdorf durch Herzig Wilhelm […]

Laucha

Ehemals an der alten Heerstraße Langensalza-Freyburg-Merseburg gelegene Straßendorf Laucha ist vor allem für sein Glockenmuseum bekannt. Erstmals erwähnt wird Laucha 926. Seinerzeit war Laucha sehr reich, wurde aber oft geplündert und niedergebrannt. Auch fiel Laucha kriegen und Naturkatastrophen zum Opfer, erholte sich wirtschaftlich aber immer wieder. Das Rittergeschlecht, die Edlen von Laucha, benannten sich nach […]

Freyburg

In Freyburg hat der Weinanbau seine Spuren tief in die Landschaft und in die Herzen der Bewohner gegraben. In einer Idylle aus sanften Hügeln, Wäldern, Wiesen und Auen liegt die romantische Jahn-, Wein- und Sektstadt. In einer Region, die geprägt ist von den Terrassen der Weinberge. Der Freyburger Schweigenberg mit seinem Ensemble aus Trockenmauern, Treppen […]

Großjena

Wer den Weinberg des Künstlers Max Klinger, das „Steinerne Album“ im Weinberg oder den Zusammenfluss von Saale und Unstrut im Blütengrund besuchen möchte, sollte nach Großjena reisen. Der Ort wurde im Jahr 1002 erstmals erwähnt und ist heute in die Stadt Naumburg eingemeindet. Damals befand sich eine Burg der Ekkehardiner in Großjena. Nach dem Tod […]

Naumburg

Erleben Sie Weltkultur in Naumburg. Die fast 1000-jährige Stadt entführt Sie in längst vergangen Zeiten bis tief in die Zeit des Mittelalters. Einzigartig in Deutschland ist der bis heute fast unversehrt erhaltenen Stadtgrundriss mit Bürgerstadt und Domfreiheit. Beide Ansiedlungen weltlicher und geistiger Macht entwickelten sich mit deutlicher territorialer Trennung voneinander. Kunstdenkmäler der Romanik und Gotik, […]

Naumburger Dom St. Peter und Paul

Der Naumburger Dom St. Peter und St. Paul zählt zu den bedeutendsten sakralen Kulturdenkmälern aus der Zeit des europäischen Hochmittelalters und ist der Besuchermagnet an der Straße der Romanik. Mit dem Kreuzgang und den umliegenden Kuriengebäuden bildet er eines der herausragenden Architekturensembles in Mitteldeutschland. Mit der Verlegung des Bistumssitzes von Zeitz nach Naumburg im Jahre […]

Stadtmuseum Hohe Lilie Naumburg

Das Stadtmuseum Hohe Lilie ist in einem sehenswerten Bürgerhaus in der Naumburger Altstadt angesiedelt. Die Kemenate stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts, zwei Anbauten aus dem 15. Jahrhundert. In der Barockzeit wurde schließlich noch ein vierter Anbau errichtet. Das Museum ist damit in einem der ältesten innerstädtischen Museumsgebäuden untergebracht und ist preisgekrönt. Gezeigt wird […]

Nietzsche-Haus Naumburg

Einst wohnte zwischen 1858 und 1897 Franziska Nietzsche mit ihren Kindern Friedrich und Elisabeth im Nietzsche-Haus. Friedrich Nietzsche selbst verbrachte große Teile seiner Jugend und Kindheit in Naumburg. Er besuchte dort die Elementarschule und später das Domgymnasium. 1858 fand er Anstellung im Internat Schulpforte bei Naumburg. Im Jahr 1994 wurde das ehemalige Wohnhaus der Familie […]

Max-Klinger-Weinberg

An der Mündung der Unstrut in die Saale erwartet Sie ein ganz besonderer Ausblick. Der Max-Klinger Weinberg im Naumburger Blütengrund wurde vom Deutschen Weininstitut und den regionalen Gebietsweinwerbungen als eine der schönsten Weinsichten Deutschlands ausgezeichnet. Der Name rührt von seinem ehemaligen Bewohner, dem 1920 verstorbenen Bildhauer Max Klinger aus Leipzig her. Hier können Sie auch […]

Jahn-Gedenkstätte Freyburg

Die Jahn-Gedenkstätte wurde zu Ehren des Turnvaters Friedrich-Ludwig-Jahn errichtet und 1903 eingeweiht. Die bleiverglasten Fenster erinnern heute an Städte, in denen deutsche Turnfeste ausgetragen wurden. Weil die Erinnerungs-Turnhalle schnell als Museumsraum zu klein wurde, ließ Ferdinand Goetz als Vorsitzender der Deutschen Turnerschaft mithilfe von Spenden deutscher Turner ein Museum für Friedrich Ludwig Jahn erbauen. Seit […]

Winzervereinigung Freyburg

Wie verwandeln sich süße Trauben in kernige Weißweine und sanfte Rotweine? Dem Geheimnis können Sie während einer der zahlreichen und variablen Führungen im Gewölbe-Keller der Winzervereinigung nachspüren, einem der schönsten und größten Holzfasskeller Deutschlands. Bei einer der zahlreichen Kellerführungen oder Weinproben haben Sie die Gelegenheit dazu. Warum aber unsere Weine in ganz Deutschland nachgefragt und […]

Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien

Nehmen Sie in den historischen Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien an einer der unterschiedlichste Führungs- und Verkostungsangeboten teil. Im Hause Rotkäppchen kann eine – im wahrsten Sinne des Wortes – große Sehenswürdigkeit Freyburgs besichtigt werden, das größte geschnitzte Cuvéefass Deutschlands. Das Riesenfass wurde 1896 aus 25 Eichen gebaut. Es hat ein Fassungsvermögen von 120.000 Litern und ist mit […]

Schloss Burgscheidungen

Das kleine Dorf Burgscheidungen mit seinem gleichnamigen Schloss liegt umgeben von Weinbergen. Schloss Burgscheidungen thront auf einer Anhöhe und ist eines der besterhaltenen und beeindruckenden Barockbauten in Thüringen und Sachsen-Anhalt. Bereits kilometerweit aus der Ferne zu sehen ist der italienische Terrassengarten mit seinen Plastiken und dem Grottenhof. Er lädt zum Staunen und Verweilen ein und […]

Schloss Neuenburg

Schloss Neuenburg liegt oberhalb der Wein- und Turnstadt Freyburg. Sie ist die größte Burg der Thüringer Landgrafen und wurde 1090 durch Ludwig den Springer erbaut. Nachdem sie zunächst als Zentrum der mittelalterlich-höfischen Kultur diente, wurde sie wenig später als Wohn- und Jagdschloss benutzt. Während der Residenz der Heiligen Elisabeth im 13. Jahrundert entstand die romanische […]

Arche Nebra

Nahe am Fundort der Himmelsscheibe wurde 2007 das Besucherzentrum Arche Nebra errichtet. Erfahren Sie hier mehr zur Archäologie, der Astronomie und der Himmelsscheibe selbst. Das Herzstück der Arche Nebra bildet das Planetarium, dessen Show die astronomischen Geheimnisse auf der Himmelsscheibe erklärt. Nutzen Sie auch die Gelegenheit eines Ausflugs zum nahegelegenen Mittelberg, dem Fundort der Himmelsscheibe […]

Kloster und Kaiserpfalz Memleben

Memleben ist bekannt als Sterbeort des Königs Heinrich I und dessen Sohn Kaiser Otto I. Die idyllische Lage zwischen Weinbergen machen den Ort zu einem sehenswerten Ausflugsziel. Hier befinden sich noch heute beeindruckende Zeugnisse der mittelalterlichen Klosteranlage Memleben. Nach archäologischen Forschungen konnte der Grundriss der Monumentalkirche rekonstruiert werden. Die prächtige Ruine einer zweiten Klosterkirche aus […]

Modellbahn Wiehe

Besichtigen Sie die liebevoll gestalteten Modellbahnanlagen und tauchen Sie ein in die Welt der großen und kleinen Eisenbahnen. Lassen Sie sich überraschen von der Größe und Einmaligkeit mit grandiosen Landschaftsbildern, originalgetreuen Bahnhofsgroßmodellen, bekannten Städten und imposanten Wahrzeichen verschiedener Länder. Durch die attraktiven Zusatzangebote – von Ausstellungen regionaler Angebote sowie von Edelsteinen und Schmuckstücken über Vorführungen […]

Schloss Wiehe

Das Schloss in Wiehe befindet sich im äußersten Osten des thüringischen Kyffhäuserkreises, im Tal der Unstrut am Nordhang der Hohen Schrecke, einem bewaldeten Bergrücken. Vormals war das Schloss eine Burg und wurde 786 erstmals urkundlich erwähnt. Durch einen verheerenden Brand 1659 wurde die Burg teilweise zerstört. Die Herren von Werther, an welche die Burg 1461 […]

Wasserburg Heldrungen

Die Wasserburg Heldrungen ist die einzige, vollständig erhaltene, befestigte Wasserburg französischer Festungsbaukunst in Deutschland. Ende des 12. Jahrhunderts entstand die erste Burg, von 1512 bis 1519 wurde die Anlage zum Renaissance-Wasserschloss umgebaut und die umfangreiche Wallanlage mit zwei Grabensystemen angelegt. Nach der Bauernkriegsschlacht bei Bad Frankenhausen im Jahre 1525 wurde Thomas Müntzer hier gefangen gehalten. […]

Obere und Untere Sachsenburg

Die Landschaft unmittelbar am Zufluss der Wipper in die Unstrut und dort, wo die Unstrut die Höhenzüge Hainleite und Schmücke durchbricht, wird als Thüringer Pforte (Porta Thuringia) bezeichnet. Auf dem Wächterberg, einem Bergsporn der Hainleite, stehen Wächtern gleich, die Ruinen der Sachsenburgen. Diese haben eine interessante und wechselvolle Geschichte. Bereits um 500 befand sich auf […]

Zuckerfabrik Oldisleben

Technisches Denkmal der Südzucker AG In der kleinen Gemeinde Oldisleben bei Bad Frankenhausen grüßt schon von weitem der noch gut erhaltene Industrieschornstein der 1872 erbauten und im Dezember 1990 stillgelegten Zuckerfabrik. In diesem einzigartigen Industrie-Denkmal wurde über einhundert Jahre lang – in den letzten Jahrzehnten bereits als eine Art „Museumsfabrik“ – Zucker aus Rüben gewonnen. […]

Fürstengrab & Heimatstube Leubingen

Das Fürstengrab Leubingen (etwa 2300 bis 1500 v. Chr.) ist ein monumentales Bodendenkmal und eines der bedeutendsten Zeugnisse der früheren Bronzezeit in der Unstrut-Region. Über 210 Kubikmeter Steine und rund 3.060 Kubikmeter Erde bewegten Menschen vor etwa 4.000 Jahren, um ihrem verstorbenen „Fürsten“ einen Grabhügel zu errichten. Ausgrabungen am Grabhügel brachten eine aus Eichenholz gestaltete […]

Sehenswertes entdecken in Sömmerda

Sömmerda wurde im Jahre 876 erstmals urkundlich erwähnt. Die Stadtmauer, deren Grundstein im 16. Jahrhundert gelegt wurde, ist mit ihren sechs Wehrtürmen gut erhalten. Das Erfurter Tor, ältestes Bauwerk der Stadt (1395) und als einziges von fünf Stadttoren noch vorhanden, bildet das heutige Wahrzeichen Sömmerdas. Mittelpunkt der Stadt ist wie ehedem der Markt mit seinem […]

Kloster St. Wigberti

Ziemlich genau in der Mitte der 190 km Unstrut-Radweg liegt das Priorat St. Wigberti, im beschaulichen Ort Werningshausen. Die Ordensgemeinschaft besteht seit über 40 Jahren und wurde 1987 als erstes lutherisches Kloster nach der Reformation approbiert. Heute beten, leben und arbeiten ev.-lutherische, römisch-katholische und orthodoxe Mönche im Priorat St. Wigberti nach den Regeln des Heiligen […]

Besuch der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt

In dem Ort Ringleben trifft der Unstrut-Radweg auf den Gera-Radweg. Der Mündungsbereich selbst, wo die Gera in die Unstrut fließt, kann nur zu Fuß erreicht werden. Auf rund 20 km führt Sie der Gera-Radweg entlang des gleichnamigen Flusses in die Thüringer Landeshauptstadt Erfurt. Entdecken Sie die zahlreichen kultur- und bauhistorischen Kostbarkeiten. Ob altehrwürdiges Kloster, imposante […]

Schloss Gebesee

Schloss Gebesee © Erdbeerhof Gebesee

Der Unstrut-Radweg führt u.a. durch die ehemalige Ackerbürgerstadt Gebesee, unweit der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt gelegen. Das Barockschloss wurde um 1740 errichtet und war ursprünglich ein Rittergut. Von 1923 bis 1952 wurde hier ein Internat in der Tradition der klassischen Reformpädagogik geführt. Der ursprüngliche Charakter der Schlossanlage ist weitestgehend erhalten geblieben, jedoch lädt heute eine SchlossPension […]

Schloss Herbsleben

Beim Schloss Herbsleben handelt es sich nur mehr um eine sehenswerte Schlossruine. Bei Ausgrabungsarbeiten im Jahr 2000 wurde eine polygonale Ringmauer freigelegt, in der eine Kapelle eingeschlossen war. Deren Baujahr wird auf 1230 vermutet. An manchen Stellen der Ruine ist das Mauerwerk noch bis zu acht Meter hoch. Weitere freigelegte Mauerzüge und Kellergewölbe stammen aus […]

Burg Großvargula

Von der Burg Großvargula in der Unstrutschleife in Großvargula sind heute nur noch Reste zu finden. Heute steht an dieser Stelle nur noch ein Gebäudekomplet mit barockem Amtshaus aus dem Jahr 1727 und beheimatet ein Seniorenheim. Das Torhaus dahingegen stammt aus dem Mittelalter. Früher wurde das Gelände durch vier runde Ecktürme begrenzt und beherbergte einen […]

Japanischer Garten Bad Langensalza

Entspannen Sie hier zu sanft plätschernden Wasserfällen und halten Sie am Platz der heiligen Bäume inne. Wellen aus Kies schlängeln sich vorbei an japanischen Steinsetzungen durch den gesamten Garten. Im Teich voller Wasserlilien können Besucher Kois beobachten. Weiterhin zu besichtigen gibt es im japanischen Garten Bad Langensalza sorgsam gestaltete Bonsais und ein Pflanzenpavillon mit Teehaus. […]

Friederikenschlösschen Bad Langensalza

Der Name dieses Schlösschens stammt von der Herzoginwitwe Friederike von Sachsen-Weißenfels (1715 – 1775), die von 1746 bis zu Ihrem Tod in Bad Langensalza residierte. Sie ließ das Schlösschen zusammen mit den beiden benachbarten Kavaliershäuschen als Sommerresidenz in den Jahren 1749 – 1751 erbauen. Verheiratet war Friederike mit dem Herzog Johann Adolph II. von Sachsen-Weißenfels. […]

Stadtmuseum Bad Langensalza

Im Jahr 1280 stiftete der Stadtherr Günther von Salza das Augustinereremitenkloster, das 1539 aufgelöst wurde. Im Museumsrundgang kann noch heute der Turm der ehemaligen Klosterkirche bestiegen werden. Von hier aus haben die Besucher eine gute Sicht auf die gesamte Klosteranlage sowie auf den Stadtkern von Bad Langensalza. Noch heute sind die Räume im Erdgeschoss des […]

Schloss Altengottern

Das ehemals als Wasserburg errichtete Schloss beherbergt heute ein AWO Kinder- und Jugendheim. In den Jahren 1180 – 1316 war sie im Besitz der Herren von Gottern, bevor sie an die Familie von Hagen und zwischen 1634 und 1945 an die Familie von Marschall ging. Zu Beginn des 20. Jahrhundert wurde an der Westseite ein […]

Kulturhistorisches Museum Mühlhausen

Das Kulturhistorische Museum von Mühlhausen befindet sich in einem imposanten Neorenaissancebau am Lindenbühl, der ursprünglich 1868 als Gymnasium erbaut wurde. Nach verschiedenen Nutzungen wurde das Gebäude 1947 fester Sitz des Heimatmuseums. Nach der Gründung der Zentralen Gedenkstätte „Deutscher Bauernkrieg“ im Jahr 1975 wurde das Museum in den Gedenkstättenverbund aufgenommen. Das Museum wurde 1990 in „Museum […]

Jakobikirche Mühlhausen

Die Jakobikirche entstand um 1280, wurde aber erst 1363 fertiggestellt. Der Bau der imposanten Turmgruppe wurde 1418 abgeschlossen. Die Ausstattung der Kirche ging nach der Reformation nahezu vollständig verloren. Zwischen 1992 und 2004 wurde die Kirche mit Hilfe von Förderprogrammen saniert. Seit 2004 beherbergt die Jakobikirche die Stadtbibliothek. Zu sehen sind dort auch „Archäologische Fenster“, […]

Kornmarktkirche Mühlhausen

Die Kornmarktkirche Mühlhausen ist eine ehemalige Klosterkirche der Franziskaner. Dass es sich um eine Bettelordenskirche aus dem 13. Jahrhundert handelt, wird nicht nur am fehlenden Querschiff, sondern auch an den schlichten Maßwerkfenstern und dem schmucklosen Mauerwerk deutlich. Im 15. Jahrhundert wurde der Turm angebaut. Die Kornmarktkirche war einer der Hauptschauplätze während des Bauernkrieges in Mühlhausen. […]

Marienkirche Mühlhausen

In welche Etappe der Kultur- und Stadtgeschichte Mühlhausens man auch Einblick nimmt, immer hat St. Marien – Hauptkirche der Oberstadt und nach dem Erfurter Dom die zweitgrößte Hallenkirche Thüringens – eine wesentliche Rolle gespielt. Hier wurden im Mittelalter die kaiserlichen Rechtsentscheidungen verkündet, hier war die bevorzugte Begräbnisstätte der angesehensten Persönlichkeiten der Stadt, hier predigte der […]

Divi Blasii Kirche Mühlhausen

Die Kirche Divi Blasii war die erste große gotische Kirche in Mitteldeutschland und wurde im 13./14. Jahrhundert vom Deutschen Orden erbaut. In ihr sind Stilelemente von französischen Kathedralen zu finden, die der Bauherr Kristan von Samland in das Bauwerk integrierte. Johann Sebastian Bach war in den Jahren 1707 und 1708 als Organist in der Divi […]

Kloster Kerbscher Berg

Schon vor 800 soll die erste Kirche auf dem Kerbschen Berg gestanden haben, die den hl. Martin geweiht war, was einen Anhaltspunkt auf ihr hohes Alter gibt. In früheren Zeiten soll sich hier eine Wallburg befunden haben. 1862 begründeten Franziskaner hier eine Niederlassung und begannen 1864 unter der Leitung von Paschalis Gratze mit der Errichtung […]

Etappe 6 – Nebra – Naumburg (35 km)

Nebra – Reinsdorf – Karsdorf – Burgscheidungen – Dorndorf – Laucha – Weischütz – Zeddenbachmühle – Freyburg – Großjena – Mündung

 

Ab Nebra geht es am rechten Ufer weiter. Über eine schmale Brücke verläuft der Weg gegenüber des Schlosses Vitzenburg zur Kreuzkirche Reinsdorf. Der asphaltierte Unstrutradweg verläuft weiter bis Karsdorf. Ab hier geht es weiter auf einer wenig befahrenen Straße bis Burgscheidungen mit seinem bekannten und beeindruckenden Schloss, welches zu den Gartenträumen Sachsen-Anhalt gehört.

Freyburg; KellerWeiter geht es auf einem ausgebauten Radweg nach Dorndorf unterhalb des Sandstein-Steilufers „Glockenseck“. Der Unstrutradweg verläuft bis zur Unstrutbrücke Laucha mit Blick auf das Wehr, die Schleuse und die Schiffer-Klause mit Biergarten am Fluss. Nach dem Markt in Laucha links abbiegen zur Stadtmauer und dem Glockenmuseum. Hier beginnt der Radweg nach Weischütz und führt am Schafberg bis zur Zeddenbachmühle.

Zwischen der Unstrut und der Bahnlinie führt der Unstrutradweg nun entlang der Weinberge mit hübschen Weinbergshäuschen ins Winzerstädtchen Freyburg mit einigen Sehenswürdigkeiten, darunter der Rotkäppchen-Mumm Sektkellerei. Am Fuße des Herzoglichen Weinbergs geht es weiter bis Großjena und entlang der Weinberge bis zum Naumburger Blütengrund. Auf dem Weg werden der Max-Klinger-Weinberg und das Steinerne Bilderbuch passiert.

Blick_Dom 03 KubakAm Blütengrund mündet die Unstrut in die Saale. Hier gibt es die Möglichkeit, mit der Fähre ans andere Ufer überzusetzen und den Blick auf die Weinberge bei einem guten Gläschen Saale-Unstrut-Wein zu genießen. Sie können nun weiter zur Henne in Naumburg und in die Stadt Naumburg mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten fahren. In Naumburg-Henne endet der Unstrutradweg und es besteht direkter Anschluss an den Saaleradweg.

Etappe 5 – Artern – Nebra (35 km)

Artern – Ritteburg – Schönewerda – Bottendorf – Roßleben – Wiehe – Wendelstein – Memleben – Wangen – Nebra

 

Von Artern aus führt der Unstrutradweg am rechten Ufer bis Ritteburg. Von hier aus fahren Sie bis Roßleben auf der rechten Uferseite der Unstrut auf einem Deichweg. Bei der Weiterfahrt wird die Bottendorfer Mühle passiert. Der Deichweg führt weiter bis zur Unstrutbrücke an der Straße von Roßleben nach Wiehe. Die Stadt Roßleben kann nun besichtigt werden. An der Egelseebrücke emphielt sich ein Abstecher nach Wiehe zur vermutlich größten Modellbahnanlage der Welt.

Kloster Memleben;TransmedialDer Unstrutradweg überquert nun die Grenze von Thüringen nach Sachsen-Anhalt. Nach einem steilen Aufstieg eröffnet sich vom Wendelstein ein imposanter Blick auf das Unstruttal. Der Radweg führt weiter Richtung Memleben mit seinem Kloster als Monument der Straße der Romanik und dem Tierpark und biegt vor der Brücke ab.

Nahe des Flusses geht es weiter durch das landschaftlich reizvolle Tal mit engen und steilen Hängen und Buntsandsteinfelsen. Um die Arche Nebra zu besuchen, folgt man der Wegweisung des Himmelsscheibenradwegs. In Nebra geht es weiter am Cafégarten Sommerfrische und am Bahnhof Nebra vorbei über die Brücke. Unter der Altenburg folgt der Unstrutradweg am rechten Ufer dem Flusslauf um Nebra herum.

Etappe 4 – Sömmerda – Artern (40 km)

Sömmerda – Leubingen – Griefstedt – Büchel – Etzleben – Gorsleben – Thüringer Pforte – Heldrungen – Bretleben – Reinsdorf – Artern

Foto2kDirekt nach der sehenswerten Stadtpark-Brücke in Sömmerda geht es nach links entlang des Mühlgrabens an der Schwimmhalle vorbei und zur Straßenunterquerung der B176. Hier geht es an einem Baumarkt vorbei, den asphaltierten Radweg entlang, der auf dem Unstrutdamm um den Industriepark Sömmerda führt. Nach der Unterquerung der Bahnbrücke geht es weiter am Ortsteil Wenigensömmern vorbei bis zur Kiesgrube vor Leubingen (Badegelegenheit). Eine Brücke über die Lossa (Zufluss der Unstrut) ermöglicht die durchgehende Befahrung auf dem Unstrutdamm. In Leubingen mündet die Lossa in die Unstrut.

Nach der Brücke sofort links einbiegend geht es einen Asphaltweg am Lossadamm bis zur Landstraße Leubingen-Scherndorf. Nach Überqueren dieser Straße verläuft der Radweg zunächst auf dem rechten Unstrutdamm, dann abbiegend parallel der Bahnlinie bis zur Straße nach Griefstedt und weiter in den Ort.

Ab Griefstedt geht die Wegeführung über die wenig befahrene Landstraße in Richtung Kölleda und vor dem nächsten Bahnübergang links ab nach Büchel. Am Ortsrand von Büchel geht es am Sportplatz vorbei und weiter einen langgezogenen Linksbogen zur Brücke über die Lossa. Dahinter biegt der Unstrutradweg rechts ab und folgt dem Lossaarm entlang nach Etzleben und weiter nach Gorsleben.

saale-11Rechtsseitig der Flutmuldenkante geht es weiter durch die Thüringer Pforte zwischen Hainleite und Schmücke. Hier besteht die Möglichkeit, die Ruinen Sachsenburg und Hakenburg oder die Zuckerfabrik Oldisleben zu besichtigen. In Sachsenburg bringt Sie ein Radweg zurück auf den Unstrutradweg nach Oldisleben. Sobald die Landstraße Oldisleben – Heldrungen erreicht ist, wird rechts abgebogen um die Bahnschienen zu überqueren. Weiter geht es nach links zum Naturbad Heldrungen. Der Unstrutradweg verläuft weiter über die Brücke der Ortsumfahrung Heldrungen. Am Ortseingang nach links geht es direkt nach Bretleben. Zuvor sollte Heldrungen mit seinem Wasserschloss besichtigt werden.

Artern, Copyright SauerbierVon Bretleben aus geht es weiter nach Reinsdorf und Schönfeld, wobei die A71 zwei Mal unterquert wird. An der Radfahrerbrücke Schönfeld besteht direkter Anschluss an den Unstrut-Werra-Radweg und den Kyffhäuserradweg. Der Unstrutradweg führt nun weiter nach Artern zum Aratorsee, zum Anglerverein, zur Schleuse und zum Kanuverein. Der Weg kreuzt die Bundesstraße und verläuft auf dem Damm der ehemaligen Kyffhäuserbahn südlich an Artern vorbei bis zur alten Bahnbrücke. Wahlweise kann man auch nach links in die Innenstadt abbiegen. Am Rathaus rechts ab über den Fußgängerbereich führt die Innenstadtroute wieder zur alten Bahnbrücke. Nach Überquerung dieser führt der Weg weiter auf der Hauptlinie des Unstrutradwegs.

Etappe 1 – Unstrut-Quelle – Mühlhausen (25 km)

Unstrutquelle in Kefferhausen – Dingelstädt – Helmsdorf – Zella – Horsmar – Dachrieden – Reiser – Ammern – Mühlhausen

 

Quelle, Cpyright HentrichDer Unstrutradweg beginnt an der Unstrutquelle bei Kefferhausen. Hier können Sie noch eine kleine Pause einlegen, bevor es richtig losgeht. Der Weg führt in der Nähe des Flusses durch Kefferhausen entlang der Landstraße. Dabei fahren Sie unter einer eindrucksvollen Bahnbrücke der ehemaligen Kanonenbahn durch. Von hier aus ist bereits der Kerbsche Berg mit seinem alten Kloster und der Kirche sichtbar.

In Dingelstädt führt der Unstrutradweg vorbei am Schwimmbad und Sportplatz. Unmittelbar vor dem Friedhof biegt der Radweg nach rechts ab, führt über das Wehr und an der Unstrut bis zur Orgelmühle mit Forellenzucht. Über einen langen Mühlgraben wird Wasser bis zur Großen Mühle geführt. Sie haben die Möglichkeit, das Zentrum von Dingelstädt zu besichtigen. Weiter geht es entlang des Flusses, bis Sie an der Großen Mühle die Straße sowie die Unstrut selbst queren. Es geht unter der Ortsumgehung durch und weiter Richtung Silberhausen.

Am linken Ufer verläuft der Radweg weiter nach Helmsdorf, wo es leicht bergauf und am Ölberg kurz steil bergab geht. Nach einem kurzen Stück entlang der Straße, quert man an der nächsten Brücke die Unstrut und fährt auf der linken Seite weiter bis Zella. Der Unstrutradweg verläuft weiter auf der wenig befahrenen Landstraße, dieses Mal am rechten Ufer bis nach Horsmar. Ab hier geht es auf der linken Uferseite weiter. Es folgen leichte Steigungen auf der Straße bis nach Dachrieden.

Marienkirche Mühlhausen (004) Tino Sieland

Ab der Bahnstation in Dachrieden geht es bergab bis zur Unstrutbrücke, wo der Weg links von der Hauptstraße auf den asphaltierten Unstrutradweg abbiegt. Hier passiert der Radweg das idyllische Reisersche Tal mit seinen Schnitzfiguren entlang des Weges. Es folgen zwei beeindruckende Eisenbahnviadukte.

Am Baumarkt am Ortsrand von Ammern wird die B247 gekreuzt. Der Unstrutradweg führt ab hier größtenteils entlang des Flusses weiter durch Ammern nach Mühlhausen. Hier besteht die Möglichkeit, die historische Altstadt mit elf gotischen Kirchen und einer erhaltenen Stadtmauer zu besichtigen. Um zurück auf den Radweg zu gelangen, folgt man der Wegweisung der Werra-Unstrutradweges Richtung Bahnhof.

Landkreis Sömmerda

Schloss Pension Gebesee Mühlstraße 28 99189 Gebesee Tel: 036201 57990 E-Mail: info@erdbeerhof-gebesee.de Web: www.schloss-gebesee.com Pension “Zur Vorstadtklause” Auf den Gemeindehöfen 190 99634 Werningshausen Tel: 036376 50763 Gästehaus im Kloster Sankt Wigberti Pfarrgasse 108 99634 Werningshausen Tel: 036376 50226 E-Mail: info@wigberti.de Web: www.wigberti.de Hotel „Am Staudamm“ Dorfstraße 1 99634 Henschleben/OT Vehra Tel: 036376 52870 E-Mail: hotel@rowis.de […]

Etappe 3 – Bad Langensalza – Sömmerda (40 km)

Nägelstedt –Herbsleben – Gebesee – Haßleben – Wernigshausen – Schallenburg – Sömmerda

 

Am Ortsausgang von Herbsleben geht es kurz bergan auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg und dann durch die offene Ackerlandschaft bis nach Gebesee. Am höchsten Punkt eröffnet sich bei guter Sicht ein Panorama vom Ettersberg bei Weimar bis zu den Hochhäusern Erfurts. In Gebesee kreuzen wir die viel befahrene B4 und biegen anschließend links ab. Nach ca. 100 Metern fahren wir rechts und sehen nach weiteren 100 Metern linkerhand die schöne Hauptzufahrt zum Schloss Gebesee.

Schloss Gebesee © Erdbeerhof Gebesee
Schloss Gebesee © Erdbeerhof Gebesee

Sehenswert in der ehemaligen Ackerbürgerstadt Gebesee ist das gleichnamige Schloss im Barockbau aus dem 18. Jahrhundert. Der ursprüngliche Charakter der Schlossanlage ist weitestgehend erhalten geblieben, jedoch lädt heute eine Schloss-Pension mit dem Komfort des 21. Jahrhunderts zum Verweilen ein. Regelmäßige Gäste in den Sommermonaten sind die Störche auf dem Schornstein der ehemaligen Schnapsbrennerei. Das 1540 erbaute Rathaus, die Katharinenkirche wie auch die Laurentiuskirche, die vermutlich schon im 10. Jahrhundert erbaut wurde, aber erstmals 1220 urkundlich erwähnt, sind ebenfalls sehenswert.

Wir umfahren den weitläufigen Schlosskomplex mit seinen Wirtschaftsgebäuden, um dann in einem weiten Rechtsbogen dem Bornklingerbach und der Mahlgera zu folgen. Nach dem Erreichen der Ortsdurchfahrtsstraße biegen wir links ab. Vor der Brücke biegen wir rechts auf den Damm ab, um nun gemeinsam ein kurzes Stück mit dem Gera-Radweg bis Ringleben zu radeln. Links über die Gera-Brücke verlassen wir den Gera-Radweg, biegen nochmals links ab, danach nach 100 Metern rechts auf die Landstraße nach Haßleben ein, sodass wir bald die Bahngleise überqueren und auf der Landstraße erst bergan dann bergab  nach ca. 3 Kilometern Haßleben erreichen.

Sehenswürdigkeiten in Haßleben sind die Kirche St. Michael (barocke Saalkirche) und die Naturschutzgebiete (NSG) Haßleber, bzw. unweit das Alperstedter Ried, zwischen Alperstedt und Gramme-Mühle am Laura-Radweg gelegen.

In Haßleben biegen wir im rechten Winkel nach links auf die Vehraer Straße ein. Anschließend nehmen wir die zweite Straße rechts und überqueren die Schmale Gera, um dann wieder im rechten Winkel nach links in Richtung Werningshausen zu radeln. Der Weg führt Richtung Norden mal mehr, mal weniger an der Schmalen Gera entlang. Wenn wir das Kalkflachmoor „Haßleber Ried“ passiert haben, erreichen wir die Gux-Mühle in Werningshausen.

Kloster Werningshausen © Landratsamt Sömmerda

Neben der Gux-Mühle sind in der kleinen Gemeinde Werningshausen die Marienkapelle und die liebevoll restaurierte St. Wigberti Kirche mit einem idyllischen Kirchpark sehenswert. Zu empfehlen ist außerdem ein Besuch des Klosters „St. Wigberti“, das von Mönchen der protestantischen und katholischen Konfession nach den Regeln des heiligen Benedikt betrieben wird.

Wir lassen das Gelände des Klosters „St. Wigberti“ rechts liegen und fahren am Ortsausgang rechterhand weiter entlang der „Gramme“, ein 30 Kilometer langer Nebenfluss der Unstrut. Kurz vor Wundersleben passieren wir den Zusammenfluss von Gramme und Unstrut, wobei wir nun dem Unstrutverlauf bis zur nächsten Unstrut-Brücke folgen. Über die Brücke gelangt man nach Wundersleben.

Sehenswert in Wundersleben ist die Bonifatius Kirche, die 1449 erstmalig genannt wurde, und deren heutiger Bau aus dem Jahre 1706 stammt.

Der Unstrutradweg führt jedoch geradeaus weiter und trifft nach ca. 2,5 Kilometern auf den Ortsrand von Schallenburg, einem Ortsteil von Sömmerda. Wir überqueren die Unstrut in Richtung Tunzenhausen, biegen hinter dem Unstrutdamm rechts ab und fahren auf dem asphaltierten Deichrettungsweg linksseitig der Unstrut bis zu den ersten Häusern von Sömmerda. In Sömmerda überqueren wir die Riedtorbrücke am Unstrutwehr und biegen vor dem Gelände des Kanu-Clubs Sömmerda e. V. links auf den Dammweg ein. Im Rahmen der Unstrutregulierung und dem Bau neuer Wehranlagen wurde im Jahre 1977 für die Slalomkanuten ein künstlicher Wildwasserkanal angelegt. Zahlreiche nationale und internationale Meisterschaften finden hier statt. An der überdachten Fußgängerbrücke radeln wir rechts durch den Stadtpark bis zur alten überdachten Holzbrücke über den Mühlgraben. Rechts sehen wir die Dreysemühle und geradeaus nach ca. 150 Metern sind wir auf dem zentralen Marktplatz von Sömmerda.

Stadtparkbrücke Sömmerda © Landratsamt Sömmerda

Sehenswert in Sömmerda sind die gut erhaltene Stadtmauer, das Rathaus mit seinem Anbau, die Stadtkirche St. Bonifatius am Marktplatz, die St. Petri- und Pauli Kirche, das heutige Pfarrhaus im Fachwerkstil sowie die Geburtshäuser von Salzmann und Dreyse und die Dreyse-Mühle, die eines der größten Mühlräder Deutschlands besitzt und das der Stromerzeugung dient. In ihr wird auch heute noch Mehl gemahlen. Im Dreyse-Haus (www.dreysehaus.de) befinden sich das historisch-technische Museum und eine Bibliothek.

Etappe 2 – Mühlhausen – Bad Langensalz (25 km)

Mühlhausen – Görmar – Bollstedt – Altengottern – Thamsbrück – Bad Langensalza

Marienkirche Mühlhausen (004) Tino SielandVon Mühlhausen aus geht es weiter über den Bahnübergang in der Nähe der Wagenstedter Brücke. In der Gartenstraße wird die Unstrut überquert. Der Weg führt weiter auf der Straße „Im Flarchen“ und dort bis Görmar durch die Burgstraße, Kirchberg und Siedlung.

Weiter geht es auf der Straße (ein kurzes Stück) und auf der alten Bahntrasse zum Schützenhaus in Bollstedt. Unmittelbar davor biegt der Unstrutradweg nach links und hinter dem Schießplatz nach rechts ab, wo es flussnah weiter bis nach Altengottern geht.

Altengottern wird über die Friedensstraße, Am Graben und die Kanalstraße durchquert. Hinter dem Friedhof und der Kirche am Ortsausgang geht es rechts weiter nach Thamsbrück. Kurz vor Thamsbrück verläuft wird der asphaltierte Weg auf dem Unstrutdeich genutzt. Es eröffnet sich ein Blick auf das Unstrut-Wehr. Rechts des Wehrs verläuft die Unstrut kanalartig. Der Radweg aber führt entlang der Alten Unstrut bis zur Obermühle. Eine Linkskurve lässt die Radler Thamsbrück in großem Bogen umfahren und auf die Großwelsbacher Landstraße führen. Nachdem das Eiscafé Klaus in der Au in Thamsbrück passiert ist, geht es links weiter in den Merxlebener Weg bis zum großen Pfeil, der nach rechts zeigt. Auf der ehemaligen Trasse der Kleinbahnstrecke fährt man voran bis nach Bad Langensalza.

Innenstadt Bad Langensalza - Tino Sieland (4)

gartenBadLangensalzaDie Nationalpark Hainich “Gelbe Route” zweigt hinter der Unstrutbrücke vom Unstrutradweg ab. Von hier aus ist die sehenswerte Innenstadt von Bad Langensalza gut zu erreichen. Nach der Querung der Bundesstraße führt der Unstrutradweg über den Jüdenhügel zum Riedgraben und weiter nach Nägelstedt.


Hinweis

Kooperationsprojekt Inwertsetzung Unstrutradweg

Zur besseren Bewerbung und Sichtbarkeit des Unstrutradwegs wird ein neues Corporate Design entwickelt, die Homepage entsprechend erstellt sowie Flyer produziert. Vertrieben werden die Produkte und Angebote über die Geschäftsstelle des Unstrutradweg e.V, die Geschäftsstelle des Saale-Unstrut-Tourismus e.V., Lindenring 34, 06618 Naumburg. Weiter erfolgt der Vertrieb auf Messen und im Internet. Für eine angemessene Präsentation auf […]